Übungsbericht: Wald- und Vegetationsbrände

06.06.2026

Am heutigen Samstagabend absolvierte die Feuerwehr eine intensive Ausbildung zum taktischen Vorgehen bei Wald- und Vegetationsbränden. Ziel der Übung war es, die Einsatzkräfte optimal auf die Herausforderungen der Sommermonate vorzubereiten und bestehende Taktiken im Gelände zu vertiefen. Zu Beginn stand eine kurze theoretische Auffrischung auf dem Plan, bei der die entscheidenden Faktoren der Brandausbreitung – wie Wind, Hanglage und Brennstoffart – sowie die lebenswichtigen Sicherheitsregeln nach dem LACES-Schema besprochen wurden. Im anschließenden praktischen Teil erprobten die Teilnehmer verschiedene Einsatztaktiken unter realistischen Bedingungen. Ein Schwerpunkt lag auf dem sogenannten „Pump and Roll“-Verfahren, bei dem die Brandbekämpfung direkt aus dem fahrenden Löschfahrzeug heraus erfolgt, um mobile Feuerfronten schnell einzudämmen. Parallel dazu wurde das Schlauchmanagement im unwegsamen Gelände trainiert; hierbei zeigte sich der große Vorteil von leichten, flexiblen D-Schläuchen, die eine hohe Mobilität bei gleichzeitig sparsamem Wasserverbrauch ermöglichen. Da bei Vegetationsbränden Löschwasser oft knapp ist, übte die Mannschaft zudem den massiven Einsatz von Handwerkzeugen. Mit Dunggabel und Feuerpatschen wurden erfolgreich Brandschneisen angelegt, um dem Bodenfeuer die Nahrung zu entziehen. Beim abschließenden Fazit zeigten sich die Ausbilder sehr zufrieden mit dem Leistungsstand der Mannschaft. Die taktischen Abläufe griffen reibungslos ineinander und das agile Vorgehen mit leichtem Material hat sich vollauf bewährt. Als wertvolle Erkenntnis für kommende Übungen wurde festgehalten, die Funkkommunikation der Trupps im dichten Waldgelände noch weiter zu vertiefen.